Die Essigmacher aus Brandenburg
Tatsächlich war es die Begeisterung an der sauren Sache, die den Ausschlag gab. Es war immer unser Ziel, unser Hobby zum Beruf zu machen, doch es hat Jahre gedauert, bis es endlich soweit war.
Hochwertige Essige aus Manufakturen kannten wir bereits aus unserer Heimat in Süddeutschland, aber erst nachdem wir im Jahr 2000 entschieden hatten, raus aus Berlin aufs Land zu ziehen, begannen wir, umgeben von großen Obstplantagen, mit der Herstellung von eigenen Obstessigen. Je mehr wir uns dem Essig verschrieben hatten, desto stärker der Wunsch, die Sache professionell anzugehen.
Chronik
Im Jahr 2010 war es dann endlich soweit. Wir suchten Kontakt zu Winzern, Verfahrenstechnikern, Banken, Verbänden, Herstellern von Flaschen, Designern und so weiter. Mitte 2011 fiel dann der Startschuß für Essigart und seit März 2012 stehen nun die ersten Flaschen im Verkaufsregal. Wir sind mehr als stolz und bedanken uns bei allen, die uns bei dieser Entscheidung unterstützt haben und uns immer mit ihrem Know-how zu Seite standen.
Das Bekenntnis zum Genuss
Das Bekenntnis zum Genuss treibt uns, Essig in seiner ursprünglichen Form herzustellen, unverfälscht, rein und natürlich.
Abseits vom Mainstream
Manchmal stur und unbeirrbar glauben wir daran, dass nur Können und Leidenschaft gepaart mit den besten Zutaten aus der Natur, die Grundlage für die besten Produkte liefern kann.
Weniger ist mehr
Dies gilt insbesondere dann, wenn bewusst auf Zusatzstoffe verzichtet werden kann, wenn Handwerk das bessere Ergebnis liefert und Konservierungsstoffe überflüssig sind.
Mehr ist besser
Die Zeit ist für die Qualität unserer Produkte von besonderer Bedeutung. Deshalb sind wir bereit in Zeit zu investieren.
HAVELLAND
"Grüß Gott dich Tag, du Preußenwiege, Geburtstag und Ahnherr unsrer Siege, Und Gruß dir,
wo die Wiege stand, Geliebte Heimat, Havelland!"
Theodor Fontane 1819-1898
Bewegend und zeitlos
Wie nur wenige Landschaften ist das Havelland durch den Wechsel von Wasser und Land gekennzeichnet.
Wie nur wenige Landschaften ist das Havelland durch den Wechsel von Wasser und Land gekennzeichnet. Die letzte Eiszeit hat auch im Havelland beeindruckende Spuren hinterlassen. Entstanden ist ein Paradies für Menschen und Tiere, ein Ort, an dem die Seele an die Landschaft verloren geht. Die scheinbare Unendlichkeit des Wassers, weite Niederungen, waldreiche Erhebungen, gestaltete Parklandschaften und kleine märkische Ortschaften mit Fachwerkhäusern und Ziegelbauten machen die Einzigartigkeit dieser Region aus.
Das beste liefert die Natur
Eine besondere Landschaft stellt die Zutaten für kulinarische Spitzenprodukte. In jedem Frühjahr verwandelt sich das Havelland in ein riesiges Blütenmeer.
Eine besondere Landschaft stellt die Zutaten für kulinarische Spitzenprodukte. In jedem Frühjahr verwandelt sich das Havelland in ein riesiges Blütenmeer. Die alte Tradition des Obstanbaus rings um die Stadt Werder (Havel) wird hier seit Jahrhunderten betrieben. Waren es anfangs die Mönche des Zisterzienserklosters Lehnin, die den Obst- und Weinbau vorantrieben, fand auch Friedrich der Große im 18. Jahrhundert großen Gefallen am Obst. Seine Liebe zu den wohlschmeckenden Früchten und die herrschenden Hungersnöte veranlassten ihn dazu, den Obstanbau zu befehlen.

